Schwester Lotte wird schmerzhaft an ihre Vergangenheit erinnert, als Jürgen Weidemann sie im Kloster besucht. Der junge Mann ist der Sohn ihres einstigen Geliebten Martin. Vor ihrer Zeit im Orden war Lotte mit ihm liiert. Tragischerweise kam Martin bei einem Motorradunfall ums Leben. Sein Sohn Jürgen ist zum Leidwesen seiner Mutter ebenfalls ein begeisterter Motorradfahrer. Der ständige Streit um dieses Thema hat dazu geführt, dass sich die beiden aus dem Weg gehen. Lotte versucht nun zunächst erfolglos, Jürgen zu einer Aussprache mit seiner Mutter zu überreden. Schließlich entscheidet sie sich, persönlich mit Jürgens Mutter zu sprechen. Doch als sie Frau Weidemann gegenübertritt, beschuldigt diese Lotte, am Tod ihres Mannes Schuld zu sein. Innerlich aufgewühlt fährt Lotte zu Martins Grab. Dort kommt ihr eine Idee, wie sie es doch noch schaffen könnte, Mutter und Sohn wieder zu versöhnen.